7.-23.9.2015 – Alpencross nach Krebserkrankung

Das Institut für Sport und Sportwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bietet gemeinsam mit der Bundesfachgruppe Wandern der Naturfreunde Deutschlands / Sektion Feldberg im September 2015 eine Alpenwanderung für Menschen nach Krebserkrankung an. „Kraft schöpfen aus der Natur“ ist das Motto der Unternehmung.

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Das Projekt wurde von Johannes Hepting, leidenschaftlicher Bergsportler und geprüfter Wanderführer, Mitglied der Bergwacht und der Naturfreunde, ins Leben gerufen. Er selbst musste sich der Diagnose Krebs stellen. Nun möchte er Erlebtes, sowie seine Verbundenheit zum Natursport und die Kraft, die er daraus schöpft, mit anderen Betroffenen teilen.

Viele Krebserkrankte verlieren durch die Diagnose selbst, aber auch im Verlauf kräftezehrender Therapien das

Vertrauen in sich, ihren Körper und die Zukunft

Eine Kölner Arbeitsgruppe um Dr. Freerk T. Baumann konnte u.a. zeigen, dass durch naturnahe Projekte in Verbindung mit intensiver körperlicher Belastung, die Krankheitsbewältigung unterstützt wird, das Zutrauen in den eigenen Körper und die Lebensqualität steigt sowie Selbstvertrauen und Zuversicht gestärkt werden.

Für die Alpenüberquerung werden 8-10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht, die motiviert sind, sich dieser besonderen Herausforderung zu stellen. Mit Hilfe eines Teams aus Sportwissenschaftler_innen, Wanderführern und Studierenden werden die interessierten Personen über 3 Monate auf die Alpenüberquerung vorbereitet und im Spätsommer dann auf dem Weg begleitet. Während des gesamten Projekts werden Daten erhoben und Befragungen durchgeführt, um die Erfahrungen wissenschaftlich auswerten zu können.

www.20000hoehenmeter.de